04.08.2009
Ausschreibung für die neue LAT-Koordination ab den 1. September 2009
Hallo zusammen,
Das LAT-NRW sucht ab dem 1. September 2009 eine neue Koordination.
Hiermit schreiben wir eine Koordinations-Stellen aus und bitten darum, die Kandidaturen bis zum Freitag, den 14. August 2009 an lat-nrw@studis.de zu schicken. Alle eingegangenen Kandidaturen werden dann von der aktuellen LAT-Koordination gesammelt an euch weitergeleitet. Die neue Koordiantion wird am Dienstag, den 19. August 2009 auf dem LAT an der FernUni Hagen gewählt.
Ausschreibung für die LAT-Koordination vom 1. September 2009 bis zum 31.Juli 2010:
Die LAT-Koordination fungiert als externe und interne kommunikative Schnittstelle des Landes-ASten-Treffen NRW. Die Koordination übt ihr Amt auf Grundlage der Beschlüsse des Landes-ASten-Treffen aus. Sie übernimmt die Außenvertretung des Landes-ASten-Treffen NRW insbesondere gegenüber Studierendenschaften, Verbänden, Parteien, Ministerien, der Presse sowie der Öffentlichkeit.
Es gehört zu den Aufgaben der LAT-Koordination, Informationen zu Themen, die das Landes-ASten-Treffen NRW bearbeitet, zu beschaffen und zu verteilen sowie den Kontakt zu anderen Landes-ASten-Zusammenschlüssen, Organisationen und Bündnissen, wie z.B. dem fzs oder dem ABS zu halten und die Interessen des Landes-ASten-Treffen dort zu vertreten.
Die LAT-Koordination organisiert die Treffen des Landes-ASten-Treffen NRW, die ca. alle drei bis vier Wochen (bei Bedarf auch öfter) stattfinden. Dazu gehört u.a. auch die Einladung zu den Treffen, die Pflege der LAT-Homepage und die Moderation der Sitzungen. Zwischen den Sitzungen soll die LAT-Koordination regelmäßig Kontakt zu den ASten halten und dient diesen als AnsprechpartnerIn. Die LAT-Koordination ist außerdem dafür zuständig die Arbeitskreise des Landes-ASten-Treffen zu organisieren.
Der Informationsaustausch zwischen den ASten wird mittels einer E-Mail-Liste und dem Versand von Informationen sichergestestellt. Außerdem führt die LAT-Koordination das Archiv des Landes-ASten -Treffen NRW und erstellt sowie verschickt die LAT-Nachrichten.
Voraussetzungen:
Die Koordination des LAT NRW darf nicht Referentin oder Referent des AStA sein. Es sollten Erfahrungen in Hochschulpolitik sowie in organisatorischen Fragen vorhanden sein.
Der/die ASten am Hochschulstandort der LAT-Koordination mu(e)ss(en) sich dazu bereit erklären, die notwendige Infrastruktur zu stellen.
03.05.2009
Aktionen gegen den Anti-Islamisierungskongress von Pro Köln
Das LAT NRW ruft dazu auf, sich an den Aktionen gegen den Anti-Islamisierungskongress der rechtsextremen Partei Pro Köln vom 9. - 10. Mai zu beteiligen.
Informationen zu den geplanten Aktionen findet ihr hier.
Informationen zu Info-Veranstaltungen über Pro Köln findet ihr hier.
14.03.2009
Das LAT NRW unterstützt den Bildungsstreik 2009
Aufruf zum Bildungsstreik 2009
Die derzeitigen Zustände und Entwicklungen im Bildungssystem sind nicht weiter hinnehmbar! Weltweit sind Umstrukturierungen aller Lebensbereiche nicht mehr gemeinwohlorientiert, sondern den sogenannten Gesetzen des Marktes unterworfen. Seit ein paar Jahren ist auch das Bildungssystem in den Fokus solcher “Reformen” geraten: Bildungsgebühren und die Privatisierung treffen uns alle!
Die Finanz- und Wirtschaftskrise zeigt deutlich, dass die Auswirkungen wettbewerbsorientierter Entscheidungskriterien verheerend sind. In vielen Ländern protestieren Menschen dagegen, so z.B. in Mexiko, Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. In diesem internationalen Zusammenhang steht der Bildungsstreik 2009.
Der anhaltende Protest gegen Studiengebühren und Sozialabbau in den letzten Jahren hat bei den Verantwortlichen in Medien, Wirtschaft und Politik zu wenig Wirkung gezeigt. Deswegen rufen wir nun dazu auf, unsere demokratischen Rechte in Form eines bundesweiten Bildungsstreiks wahrzunehmen. Hier werden pluralistische Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen etc.) ihren Platz finden. Während einer bundesweiten Aktionswoche vom 15.-19.06.2009 werden wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern im gesamten Bundesgebiet demonstrieren. Wir suchen das Bündnis mit vielen gesellschaftlichen Gruppen, wie Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, die wir ausdrücklich einladen, mit uns zu protestieren, denn wir sind überall mit der gleichen Politik konfrontiert: An der Hochschule, in den Schulen und im Betrieb. Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion zur Zukunft des Bildungsystems anzuregen. Des Weiteren sollen Möglichkeiten einer fortschrittlichen und emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk aufgezeigt und durchgesetzt werden. Dem Einfluss der maßgeblichen politischen und ökonomischen Interessen im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:
Wir, die Projektgruppe Bildungsstreik 2009, rufen zur Bildung regionaler und lokaler Bündnisse auf. Bringt Euch in unsere bundesweiten Planungen ein: Ein anderes Bildungssystem ist möglich – und dringend nötig!
Projektgruppe Bildungsstreik 2009
Mehr Informationen zum bundesweiten Bildungsstreik findet ihr unter: http://www.bildungsstreik2009.de
12.11.2008
Fotowettbewerb Marode Hochschule gestartet
Heute ist die Kampagne "Marode Hochschule" samt zugehörigem Fotowettbewerb gestartet. Mit dieser Kampagen will das Landes-ASten-Treffen NRW auf den baulichen Zustand der Hochschulgebäude in NRW aufmerksam machen. Alle Informationen wie ihr an dem Fotowettbewerb teilnehmen könnt und wie es um den Zustand der Hochschulen wirklich aussieht findet ihr unter: www.marode-hochschule.de
24.10.2008
Die erste Ausgabe der LAT-Nachrichten im Jahr 2008 ist erschienen und sollte in den nächsten Tagen in jedem AStA eintrudeln. Alle die es nicht erwarten können bis das gedruckte Exemplar vorliegt können dieses natürlich auch runterladen.
LAT-Nachrichten 1/2008
15.06.2008
Jetzt reichts! Was Hessen kann, können wir schon lange!
Landesweite Demonstration gegen Studiengebühren und einen Master für alle
Inoffizielles Motto: "Was Hessen kann, koennen wir schon lange!"
Offizielles Motto: Jetzt reicht's! Bildungsnotstand in NRW!
Wo? Düsseldorf, Hauptbahnhof von dort über Friedrich-Ebert-Strasse-Steinstrasse zur Koenigsallee. Diese Richtung Norden bis zum Hofgarten. Von dort durch die Altstadt zum Burgplatz (Abschlusskundgebung)
Wann? Dienstag, 17.06.2008, 11:55 (Sammeln ab 11 Uhr möglich)
Wer ruft auf? Landes-ASten-Treffen NRW, DGB-Jugend, freier zusammenschluss von studentInnenschaften, Bundesverband ausländischer Studierender, ABS
Warum? Fehlende Studienplätze, unsoziale Studiengebühren, BachelorabsolventInnen ohne Perspektive…
Diese untragbaren Zustände sind das Resultat der schwarz-gelben Bildungspolitik. An fast allen Hochschulen des Landes sind die Studierenden mittlerweile gezwungen 500 € pro Semester an die Hochschule abzudrücken. Mit jedem Semester steigt dadurch der Schuldenberg weiter an. Trotz steigender SchulabsolventInnenzahlen studieren immer weniger Menschen in NRW. Das Studium wird immer mehr zu einem Privileg, das sich nur noch wenige leisten können. Die bildungspolitische Misere wird durch die überhastete und nicht durchdachte Umstellung auf Bachelor/Master-Studiengänge noch zusätzlich verstärkt. Unstudierbare Studiengänge und fehlende Vergleichbarkeit selbst im eigenen Bundesland sind die Folge. Ein grosser Teil der Bachelor-AbsolventInnen wird keinen Master-Platz erhalten. Viele werden die Hochschule ohne berufsqualifizierenden Abschluss verlassen müssen.
Das alles akzeptieren wir nicht länger. Studiengebühren müssen schnellst möglich abgeschafft werden. Gleichzeitig muss allen Bachelor-AbsolventInnen ein Masterstudienplatz zur Verfügung gestellt werden. Dass die linke Mehrheit im hessischen Landtag Anträge zur Abschaffung der dortigen Studiengebühren eingebracht hat, ist vor allem ein Verdienst der studentischen Proteste.
Darüber hinaus ist die juristische Zulässigkeit der Gebühren mehr als fraglich. Am 13. März diesen Jahres beschloss das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), die Revision der Musterklage des AStA der Uni Paderborn zuzulassen. Mit dieser Entscheidung des BVerwG wird nun unsere Rechtsauffassung bestätigt. Der UN-Sozialpakt ist Bundesrecht. In der Konsequenz bedeutet dies, dass Studiengebühren von den RichterInnen, die im Herbst ueber die Klage beraten werden, als rechtswidrig erklärt werden muüsen. Bildung ist Menschenrecht und muss fuer alle frei zugänglich sein. Die Hochschulen muessen fuer Studierende egal welcher sozialen Herkunft geöffnet werden.
Wir fordern deshalb:
- Gebührenfreies Studium vom Bachelor bis zur Promotion.
- Einen Masterstudienplatz fuer alle.
- Abbau aller Bildungshürden.
- Studierbare Studiengänge
01.06.2008
Jetzt reicht´s! Bildungsnotstand in NRW!
Fehlende Studienplätze, unsoziale Studiengebühren, BachelorabsolventInnen ohne Perspektive…
Diese untragbaren Zustände sind das Resultat der schwarz-gelben Bildungspolitik. An fast allen Hochschulen des Landes sind die Studierenden mittlerweile gezwungen 500 € pro Semester an die Hochschule abzudrücken. Mit jedem Semester steigt dadurch der Schuldenberg weiter an. Trotz steigender SchulabsolventInnenzahlen studieren immer weniger Menschen in NRW. Das Studium wird immer mehr zu einem Privileg, das sich nur noch wenige leisten können. Die bildungspolitische Misere wird durch die überhastete und nicht durchdachte Umstellung auf Bachelor/Master-Studiengänge noch zusätzlich verstärkt. Unstudierbare Studiengänge und fehlende Vergleichbarkeit selbst im eigenen Bundesland sind die Folge. Ein großer Teil der Bachelor-AbsolventInnen wird keinen Master-Platz erhalten. Viele werden die Hochschule ohne berufsqualifizierenden Abschluss verlassen müssen.
Das alles akzeptieren wir nicht länger. Studiengebühren müssen schnellst möglich abgeschafft werden. Gleichzeitig muss allen Bachelor-AbsolventInnen ein Masterstudienplatz zur Verfügung gestellt werden. Dass die linke Mehrheit im hessischen Landtag Anträge zur Abschaffung der dortigen Studiengebühren eingebracht hat, ist vor allem ein Verdienst der studentischen Proteste. Darüber hinaus ist die juristische Zulässigkeit der Gebühren mehr als fraglich. Am 13. März diesen Jahres beschloss das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), die Revision der Musterklage des AStA der Uni Paderborn zuzulassen. Mit dieser Entscheidung des BVerwG wird nun unsere Rechtsauffassung bestätigt. Der UN-Sozialpakt ist Bundesrecht. In der Konsequenz bedeutet dies, dass Studiengebühren von den RichterInnen, die im Herbst über die Klage beraten werden, als rechtswidrig erklärt werden müssen.
Bildung ist Menschenrecht und muss für alle frei zugänglich sein. Die Hochschulen müssen für Studierende egal welcher sozialen Herkunft geöffnet werden.
Wir fordern deshalb:
Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, werden wir am 17. Juni ab 11:55 Uhr auf die Straße gehen. Gerade jetzt, wo Studiengebühren zu Fall gebracht werden können, treten wir mehr denn je für ein gebührenfreies Studium ein.
29.04.2008
Studierendenvertretungen lehnen neues Studienkollegmodell ab
Für Studienkollegs bedeutet Privat vor Staat eine weitereVerschlechterung
Die Studienkollegs werden in NRW abgeschafft. Diese dienten für Studiumsinteressierte aus vielen Ländern als Vorbereitung auf die Feststellungsprüfung, um den Hochschulzugang in Deutschland zu erhalten. Nun werden private Institutionen wie an der FH Aachen gegründet. Hier zeigt sich eine dramatische Verschlechterung für die StudienbewerberInnen.
An der FH Aachen gibt es seit kurzem ein Modell ähnlich des Studienkollegs, Freshman Program genannt. Wer sich dahinter ein frisches Programm erhofft, wird enttäuscht: Schon die Aufnahme wird durch einen Test im Heimatland bestimmt. Das Programm selber sowie die Unterkunft der Studiumsinteressierten werden für 1 Jahr in einer ehemaligen Polizeikaserne in Linnich sein, am Rande der Stadt. Der Unterricht ist überwiegend auf Englisch. Auch nach erfolgreicher Absolvierung und Bezahlung von 15.000 Euro Gebühren für ein Jahr, ist es den Studierenden nur möglich, am Standort Jülich der FH Aachen zu studieren. Andere Hochschulen oder Studiengänge bleiben den Absolventen verwehrt. Übrigens verbleiben 40% des eingenommenen Betrages an der FH Aachen.
Für Studierendenvertretungen und besonders für die ausländischen Studierendenvertretungen stellt dies einen erheblichen Rückschritt dar: „Dieses Modell widerstrebt dem Sinn einer propädeutischen Vorbereitung und der Integration in die Hochschulen und in die Gesellschaft“, so Andreas Weber vom Bundesverband ausländischer Studierender. Studiumsinteressierte aus dem Ausland haben schon eine Hochschulzugangsberechtigung erlangt, allerdings wird diese in Deutschland nicht von allen Ländern anerkannt. In einem weiteren Test erneut eine Hochschulzugangsberechtigung nachzuweisen, ist unsinnig.
Es stellt sich hier die Frage: Wer soll das denn bezahlen? Ausländische Studierende müssen jetzt schon einen Festbetrag von ca. 8.000 Euro aufbringen, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Dies gilt auch für das neue „Freshman Program“. Die zusätzlichen 15.000 Euro für das Programm können sich wirklich nur Menschen mit einem sehr guten finanziellen Hintergrund leisten. „Dabei wird von Seiten der Bildungsminister angeführt, dass die Hochschulen die besten Köpfe haben möchten, nicht die reichsten Köpfe,“ sagt Andreas Weber.
In Aachen werden die Menschen nur begrenzt am Leben in Deutschland teilnehmen können. Die alte Polizeikaserne liegt außerhalb der Stadt, und die Busverbindungen dorthin sind vor allem in den Abend- und Nachtstunden schlecht.
Die Studierendenvertretungen können den Schritt zu diesem privaten Modell nicht verstehen: „Wenn das Modell zeigt, was die Landesregierung in NRW will“, so Dirk Bruland vom Landes-ASten-Treffen NRW, „dann werden die NRW-Hochschulen noch unattraktiver für ausländische Studierende. Dies bedeutet einen großen Verlust für die Hochschulen und die geforderte Mobilität im Bologna-Prozess. Die Landesregierung selber sieht diese Modelle als Zusatz zu ihrem nur unzureichendem Konzept, und stiehlt sich somit wieder mal aus der Verantwortung.“
10.04.2008
NRW-Bank stützt Zinsen mit Geld aus Studiengebühren
Die NRW-Bank hortet Millionen Euro aus Studiengebühren, um Ausfälle von Krediten abzusichern. Mit Geld aus dem Fonds will die landeseigene Bank demnächst sogar Zinsschwankungen ausgleichen.
Mehr dazu hier
10.04.2008
Kölner Studierenden fällt die Decke auf den Kopf, nun rückte die Abrissbirne an
Der AStA der Uni Köln riss heute symbolisch die baufälligen Gebäude der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität ab!
Seit Mittwoch, 09.04.2008, sind die Hörsäle der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität wegen herab fallender Lampen gesperrt. Aktuelle Informationen lassen auf umfassende Mängel an den Gebäuden der pädagogischen Abteilung der Universität schließen. „Studierende und Dozierende berichten über Wasserfluten aus den Deckenkonstruktionen," sagt der AStA-Vorsitzende Oliver Jesper. Neben defekten Fensterscheiben, Türrahmen, Stühlen und Tischen scheinen die Lampen nur ein weiteres Symptom der maroden Gebäudesubstanz zu sein," so Jesper.
Um auf die ernste Situation an der Universität zu Köln aufmerksam zu machen, rückte der AStA mit einem symbolischen Abrisskommando inkl. Bagger an. „Wir mussten die Öffentlichkeit darüber informieren, dass die Gebäude möglicherweise weitere Schäden aufweisen," sagt Patrick Schnepper, Bildungspolitikreferent des AStA. „Die Studierenden waren entsetzt über die marode Verfassung ihrer Hörsäle. Sie haben uns das Informationsblatt regelrecht aus den Händen gerissen!" so Jesper.
„Die Landesregierung muss sofort finanzielle Mittel für eine Sanierung der Gebäude bereitstellen. Man kann von Glück reden, dass niemand in den Gebäuden zu Schaden gekommen ist," so Schnepper. Der AStA fordert eine umgehende und umfassende Information für alle Studierenden über die tatsächliche Situation in den betroffenen Gebäuden!
Bildmaterial der Aktion im Anhang der Email. Hochauflösendes Bildmaterial auf Anfrage.
Rückfragen an:
Oliver Jesper
AStA Vorsitzender
0160 – 92 63 84 37
09.04.2008
Kölner Studierenden fällt die Decke auf den Kopf
Der AStA der Universität zu Köln reagiert schockiert auf die baulichen Mängel in den Gebäuden der Humanwissenschaftlichen Fakultät.
„Sofortige vorübergehende Sperrung von Hörsälen auf dem Gelände der Humanwissenschaftlichen Fakultät" so lautet der Betreff der E-Mail, die die Studierenden der Universität zu Köln gestern Abend in ihren Postfächern hatten. In den betroffenen Hörsälen besteht die Gefahr, dass die Deckenlampen sich aus der Verankerung lösen und zu Boden stürzen. Durch den Ausfall fehlen der Universität 12 Hörsäle mit insgesamt knapp 3000 Plätzen.
„Hier stellt sich auf erschreckende Weise die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen dar!" kommentiert Oliver Jesper, 1. Vorsitzender des AStA der Universität zu Köln, den Vorfall. „Die Landesregierung ist in der Pflicht gegenzusteuern und muss sofort finanzielle Mittel für eine Beseitigung der Mängel bereitstellen. Man kann von Glück reden, dass hier niemand zu Schaden gekommen ist."
Bereits Ende Februar wurden Schäden an der Befestigung einer Deckenleuchte in einem Seminarraum festgestellt. Die eingeleiteten weiteren Untersuchungen brachten die Mängel in den Hörsälen und Fluren an den Tag.
„Der nun entstehende Vorlesungsausfall ist für die Studierenden ein großes Problem" ergänzt Patrick Schnepper, Bildungspolitikreferent des AStA. „Selbstverständlich geht Sicherheit vor. Die Universitätsleitung muss dafür sorgen, dass den Studierenden kein Nachteil durch die nicht stattfindenden Vorlesungen entsteht."
Rückfragen an:
Oliver Jesper
AStA-Vorsitzender
0160 92 63 84 37
08.04.2008
Gespräch Wirtschaftsminister Pinkwart und Landes-ASten-Koordination
zu finden unter folgendem Link
08.04.2008
Studentin wird doppelt abkassiert
Pressemitteilung vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Landesregierung fühlt sich nicht zuständig
Nach Ansicht der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist die doppelte Zahlung von Studiengebühren rechtmäßig. Die Hochschulen seien nur dazu verpflichtet die Gebühren an die Studierenden zurückzuzahlen, heißt es in einer heute veröffentlichten Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen, wenn die Exmatrikulation vor Vorlesungsbeginn erfolge. Weitergehende Regelungen stünden im Ermessen der Hochschulen, so das zuständige Innovationsministerium.
„Dieser Rechtsansicht des Ministeriums widersprechen wir entschieden“, erklärt André Schnepper, Bundesgeschäftsführer des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren und Student an der Universität Münster. „Es kann nicht sein, dass Studierende, bei denen sich der Studienabschluss oder der Hochschulwechsel aus organisatorischen Gründen, die sie nicht zu verantworten haben, vom Ende eines Semesters auf die ersten Wochen eines neues Semesters verschiebt, Studiengebühren sogar noch doppelt zahlen sollen.“
Eben dieser Fall war bei einer Studierenden an der Ruhr-Universität Bochum eingetreten. Diese hatte im Sommersemester 2007 einen Bachelorstudiengang an der Ruhr-Universität Bochum abgeschlossen und sich in einen Masterstudiengang an der Universität Duisburg-Essen eingeschrieben. Da sie einerseits die Zusage für den Studienplatz in Duisburg erst Ende September erhalten hat und andererseits zu diesem Zeitpunkt immer noch auf die Ausstellung ihres Bachelor-Zeugnisses wartete, musste sie sich nicht nur an der Universität Duisburg- Essen immatrikulieren, sondern auch an der Ruhr-Universität Bochum zurückmelden und entsprechend an beiden Hochschulen Studiengebühren entrichten. An der Ruhr-Universität, so wurde hier von Seiten der Hochschulverwaltung mitgeteilt, sei dies gängige Praxis.
„Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass das sogenannte Hochschulfinanzierungsgerechtigkeitsgesetz nicht sozial gerecht ist“, so Schnepper weiter. „Des Weiteren wird deutlich, dass die Landesregierung nicht gewillt ist, die Verantwortung für ihr eigenes Gesetz zu übernehmen. Anstatt das Gesetz zurückzunehmen oder grobe Mängel zu beheben, schiebt sie den Hochschulen die Schuld für die unsozialen Auswirkungen in die Schuhe.“
Die Antwort auf die kleine Anfrage ist auf der Seite des Landtags von NRW zu finden. Drucksache 14/6474
02.04.2008
Studiengebühren wieder vor Gericht
Am 13.03. (2008) hat das Bundesverwaltungsgericht beschlossen die Klage des AStA (der) Uni Paderborn mit Unterstützung des Landes-ASten-Treffens NRW und (des) Aktionsbündnis gegen Studiengebühren zuzulassen. Damit wird die Revision gegen das Grundsatzurteil des Oberverwaltungsgerichtes in Münster vom 09.10.2007 zugelassen. Studierende nicht nur aus Paderborn hoffen nun auf eine schnelle Verhandlung mit einem (klaren)Urteil gegen Studiengebühren.
Schon diese Entscheidung ist ein erster Erfolg für die Studiengebührengegner. Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen, weil der UN-Sozialpakt aus ihrer Sicht kein „Recht“ darstelle. Das Bundesverwaltungsgericht kann nur über Bundes“recht“ entscheiden. Das Bundesverwaltungsgericht selber ist offenbar anderer Meinung und ließ die Revision ihrerseits mit einem Beschluss vom 13.03.2008 zu. Der UN-Sozialpakt wurde von der Bundesrepublik Deutschland in den 70er Jahren unterzeichnet. Darin heißt es unter anderem in Artikel 13, dass die Vertragsstaaten das Recht eines jeden auf Bildung anerkennen. Weiter heißt es dort sinngemäß, dass die Staaten auf gebührenfreie Bildung hinwirken.
Das Bundesverwaltungsgericht muss nun darüber entscheiden, ob der Sozialpakt als geltendes Recht anerkannt wird. Wenn dies der Fall ist, stellt sich die Frage, ob die NRW-Landesregierung in Hinblick auf die Klage der Studierenden gegen das Recht durch das Studiengebührengesetz verstößt. Das Revisionsverfahren ist nicht auf die Prüfung der Vereinbarkeit mit dem Sozialpakt beschränkt. So werden alle weiteren Einwände gegen Studiengebühren verhandelt.
„Wir sehen diese Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts als Erfolg,“ so Jonas Wagener, Vorsitzender des AStA der Uni Paderborn. „Nun stehen Studiengebühren wieder juristisch auf wackeligen Boden,“ so Wagener weiter. Das Ministerium äußerte nach dem Urteil vom Oberverwaltungsgericht am 09.10.2007, dass Studiengebühren endgültig juristisch geklärt und sicher sind. „Das Ministerium muss erneut um die rechtliche Absicherung von Studiengebühren bangen,“ so Kerstin Reichel, Landes-ASten-Koordinatroin NRW. „Wir sehen große Chancen für den studentischen Erfolg und somit einen Erfolg für die sozialen Belangen der Gesellschaft.“
27.03.2008
Horizont der finanziellen Studienplanung
Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung
HISBUS-Kurzinformation Nr. 19: Studienkredite - Horizont der
finanziellen Studienplanung
Wie gestaltet sich die finanzielle Planung des Studiums unter deutschen Studierenden? Welche Finanzierungsbedarfe haben diese? Wie stellen sich die Studierenden zu Studienkrediten und was spricht aus ihrer Sicht für eine Kreditfinanzierung des Studiums? Was sind die Anforderungen an die Gestaltung von Darlehensangeboten? Diese Fragen und mehr klärt die HISBUS-Kurzinformation Nr. 19 "Studienkredite".
Für die meisten Studierenden beginnt die finanzielle Planung des Studiums bereits vor dem Studienbeginn: Knapp zwei Drittel aller Studierenden haben sich spätestens im ersten Studienjahr konkretere Gedanken zur Studienfinanzierung gemacht und ebenfalls fast zwei Drittel legen einen Planungshorizont zugrunde, der bis Studienende oder darüber hinaus reicht.
Während der Großteil der Studierenden seine finanzielle Situation als ausgeglichen betrachtet, betont ein Fünftel die Bestandsaufnahme eines ungedeckten finanziellen Bedarfs. Bei Studierenden aus der niedrigen sozialen Herkunftsgruppe sagt dies sogar nahezu ein Drittel der Studierenden. Betrachtet man die Gründe für die schwierige finanzielle Lage, so scheint insbesondere die Finanzierungsquelle der Eltern erschöpft zu sein: Über zwei Drittel der Studierenden mit Finanzierungslücke geben an, dass ihre Eltern sie nicht stärker unterstützen können. An zweiter Stelle folgt zu geringe Zeit, um in ausreichendem Umfang zu jobben; auch die Einführung von Studiengebühren spielt für fast zwei Drittel der Studierenden mit Finanzierungslücke eine Rolle. Die wenigsten Studierenden haben bisher von Studienkreditangeboten noch nichts gehört; dabei sind Studiengebührendarlehen und Darlehen privater Finanzinstitute deutlich
mehr Studierenden der "gehobenen" Schicht bzw. Studierenden der Bundesländer mit Studiengebühren bekannt als Studierenden der niedrigen Herkunftsgruppe bzw. Studierenden der Bundesländer ohne Studiengebühren.
Knapp ein Drittel der Studierenden lehnen eine Kreditfinanzierung ihres Studiums grundsätzlich ab oder können sich dies für die Zukunft nicht vorstellen; der Großteil der Studierenden ist diesbezüglich unentschieden oder macht eine Entscheidung von konkreten Bedingungen abhängig, während 10 % der Studierenden dieser Finanzierungsalternative sehr positiv gegenüberstehen.
Aus Sicht der Studierenden sprechen für eine Kreditfinanzierung insbesondere die Möglichkeit, die Eltern zu entlasten, studienbezogene Anschaffungen zu finanzieren und die Verringerung bzw. der Verzicht auf eine studienbegleitende Erwerbstätigkeit.
Haben sich die Studierenden schon einmal mit der Finanzierungsalternative Studienkredit auseinandergesetzt (knapp ein Drittel der Studierenden), führen die meisten von ihnen die ausgeschöpfte finanzielle Leistungsfähigkeit der Eltern und die Einführung von Studiengebühren als Gründe ins Feld.
De facto sind sechs Prozent der Studierenden Kreditnehmer: Sie finanzieren mit den Studiendarlehen nicht nur Studiengebühren und studienbezogene Sonderanschaffungen; vielmehr nennen die meisten Studierenden die Finanzierung der Lebenshaltungskosten als zentralen Verwendungszweck.
Eine wesentliche Rolle bei der Inanspruchnahme von Studienkrediten spielt die konkrete Ausgestaltung: Besonders wichtig für viele Studierende ist, dass die Darlehen entsprechend ihrer individuellen Situation flexibel angepasst werden können. Dies gilt zum einen in Sachen Rückzahlungsphase: Diese sollte erst dann einsetzen, wenn ein Mindesteinkommen erreicht wurde, Sondertilgungen erlauben und der Rückzahlungsbetrag sollte sich am späteren Einkommen orientieren. Eine direkte prozentuale Kopplung der Rückzahlung an das Einkommen wählen nahezu genauso viele der Befragten wie die Möglichkeit, den Studienkredit in gleich bleibenden Beträgen mit Anpassungsmöglichkeit zurückzuzahlen.
Auch bei der Auszahlung fordern die Studierenden Flexibilität: Neben einer monatlichen Auszahlung ist den meisten Befragten eine neu festlegbare Auszahlungssumme und die Möglichkeit von Einmalauszahlungen für Sonderanschaffungen wichtig. Außerdem ist für viele Studierende Risikobegrenzung durch Beschränkung eines variablen Zinssatzes auf einen Maximalwert wesentlich; auch die Möglichkeit einer Zinsreduktion durch gute Studienleistungen hat bei vielen einen hohen Stellenwert.
Die gesamte Publikation steht als PDF-Download kostenlos unter <https://hisbus.his.de/hisbus/docs/hisbus19.pdf> zur Verfügung.
13.03.2008
Trotz steigender Schulabgänger nicht mehr Studierende
Hierzu die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren
Innovationsministerium legt Zahlen vor
Wie aus einer heute veröffentlichten Antwort des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie auf eine kleine Anfrage der SPD-Fraktion hervorgeht, ist die Zahl der Studienanfänger in NRW nicht gestiegen. Zwar lässt sich absolut gesehen ein leichter Anstieg feststellen, jedoch hat dies am Verhältnis zur Zahl der Hochschulzugangsberechtigten nichts geändert. Sowohl in 2006 als auch in 2007 nahmen nur rund 68,50 Prozent der Hochschulzugangsberechtigten ein Studium in NRW auf. Dabei liegt die Zahl derjenigen, die ein Studium aufnehmen, weiterhin deutlich hinter den Zahlen aus dem Jahr 2005. Laut Antwort des Ministeriums hatten in 2005 noch rund 77,3 Prozent der Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufgenommen.
„Nun sind unsere Befürchtungen also offiziell bestätigt worden“, so André Schnepper, Bundesgeschäftsführer des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren und Student an der Uni Münster. „Entgegen den Behauptungen der Landesregierung haben sich die Zahlen nicht wieder eingependelt. Dies zeigt, dass Studiengebühren junge Menschen von einem Studium abschrecken und sie nicht sozial verträglich sind, wie Minister Pinkwart immer behauptet.“
Hierzu die Antwort auf diekleine Anfrage.
13.03.2008
festival contrel le racisme
der freie zusammenschluss von studentInnenschaften (fzs) ruft unter dem Motto "Tear down all borders!" in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge alle Studierenden auf, sich am festival contre le racisme zu beteiligen. Anhand des Aufrufes (siehe Link) sind alle Studierendenschaften und Initiativen herzlich eingeladen, in einer gemeinsamen bundesweiten Aktionswoche an Ihrer Hochschule einen eigenen Beitrag gegen Rassismus und Xenophobie (Fremdenfeindlichkeit) zu leisten.
Auf der Homepage findet Ihr viele Hintergrundinformationen zum festival an sich und eine Menge an Materialien und Inspirationen für eine eigene Aktionswoche.
13.03.2008
Stipendien für ausländische Studierende unausgegoren
Im Jahre 2009 werden die Studienkollegs nicht mehr weitergeführt. Studienkollegs sind eine Einrichtung gewesen, die ausländischen Studierwilligen, deren Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland meist aus politischen Gründen nicht anerkannt wird, auf die Feststellungsprüfung vorbereitet und somit zur deutschen Hochschulzugangsberechtigung verhilft.
Die Landesregierung hat am 11.03.2008 im Kabinett beschlossen Stipendien für ca. 200 - 300 Studierwillige im Gesamtwert von 3,2 Millionen Euro für Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung zu stellen. Dieses Geld wird durch die Mittel, die vorher für die Studienkollegs vorgesehen war, bereit gestellt.
Das Geld ist allerdings nur ein Teil der Mittel für die Studienkollegs. Wo das restliche Geld verbleibt ist unklar. Auch unklar bleibt, wie diese Stipendien vergeben werden sollen. Wie erfahren die internationalen Studierwilligen von den Formalitäten zur Stipendienbewerbung? Sollen die Hochschulen in ihrer Autonomie für sich selber Regeln schaffen, um es somit für die internationalen Studierenden unübersichtlich zu machen? Des weiteren gibt es keine Alternative zur Vorbereitung auf die Feststellungsprüfung, die weiterhin bestehen bleibt und als Berechtigung für den Zugang zu einer deutschen Hochschule ist. Die Bezirksregierung noch die Landesrektorenkonferenz der Univiersitäten in NRW planen auf Nachfragen des Landes-ASten-Treffens NRW etwas in die Richtung. Es heißt, dass private Studienkollegs diese Aufgabe übernehmen sollen. Nach Berechnungen des Referatetreffens ausländischer Studierender NRW ist dies für Unternehmen unlukrativ.
Die Situation für ausländische Studierwillige bleibt in NRW ungewiss. Das Konzept, welches von der Landesregierung bis Frühjahr versprochen worde, ist nicht in Aussicht. Der Frühjahr wird wahrscheinlich von der Landesregierung gefühlt erst im Herbst enden.
\\Pressemitteilung vom Kölner Stadtanzeiger
11.03.2008
Stellungnahme zur Pressemitteilung des Ministeriums
zur Studiengebührenanhörung vom AStA der Universität Bielefeld
Studiengebühren verbessern auf keinen Fall das Studium
Eine Reaktion aus der Praxis zur Pressemittelung des „Innovationsministeriums“
In der neuesten Pressemitteilung stellt das Wissenschaftsministerium fest, dass Studiengebühren angeblich die Lehre verbessern. „Innovationsminister“ Pinkwart behauptet sogar, die Erhebung von Studiengebühren sei sozial ausgewogen.
Der AStA der Universität Bielefeld weist diese Behauptungen entschieden zurück. Viele Studierende geraten durch die Studiengebühren in finanzielle und existenzielle Nöte. Aus den täglichen Erfahrungen mit den Studierenden sind soziale Härtefälle leider nicht die Ausnahme, und zeigen oft den schmerzlichen Übergang von einem abgebrochenem Studium zu Hartz IV, nur weil die Studiengebühren nicht gezahlt werden konnten. Diese und andere Fälle dokumentiert sehr eindrucksvoll die Studierendenzahl der Universität Bielefeld, die auf dem tiefsten Stand seit mehr als 3 Jahren angekommen ist. So muss klar gesagt werden, dass Studiengebühren den Lebensentwurf von vielen jungen Menschen zerstört. Der Traum von einem Studium ist für viele finanziell nicht mehr realisierbar. Dies trifft vor allem sozial schwache und Menschen mit Migrationshintergrund.
Das Wissenschaftsministerium behauptet, dass Studiengebühren zur Verbesserung der Lehre beitragen. Die Realität zeichnet jedoch ein anderes Bild . Genau wie vor der Erhebung der Gebühren fehlen Dozentinnen und Dozenten; die Problematik der überfüllten Seminare ist selbstverständlich auch geblieben. Studiengebühren dienen stattdessen zur Beibehaltung von ganzen Fachrichtungen. Es ist die orginäre Aufgabe des Landes zu ermöglichen, dass ein gewählter Studiengang auch bis zum Abschluss studiert werden kann. Da die Landesmittel aber zum Beispiel im Fall des Faches Romanistik wiederholt zu gering waren, mussten hierfür Studiengebühren eingesetzt werden. Die Landesregierung stiehlt sich somit aus ihrer Pflicht, ein grundsätzliches Studienangebot bereitzustellen. So müssen mittlerwile die Studierenden selbst für ihre Lehrveranstaltungen aufkommen, was eine Verbesserung der Lehre durch Studiengebühren zur Farce werden lässt. Ebenso mussten, durch einen gravierenden Rechenfehler der Verwaltung, viele Veranstaltungen des Faches Linguistik durch den massiven Einsatz von Studiengebühren finanziert werden. Die Lehre an der Universität Bielefeld wurde also durch die Gebühren in keiner Weise verbessert, sonder diente lediglich der Erhaltung des Status Quo.
Erneut behauptet das Ministerium, dass durch die Erhebung der Gebühren die Studierenden mehr Einfluss auf die Universität nehmen können. Dies ist ein weiters Beispiel für die Missinformationspolitik des Ministeriums. Es ist zwar richtig, dass Studentinnen und Studenten in den Gremien zur Verteilung der Gebühren vertreten sind. Diese Gremien geben allerdings nur Empfehlungen ab, wie die Gebühren verwendet werden sollten. Die alleinige Entscheidungsgewalt liegt allerdings bei der Universitätsleitung. Studierende dürfen so zwar ihre Meinung sagen, wie ihre Gelder ausgegeben werden sollen, sind aber machtlos den willkürlichen Entscheidungen der Hochschulleitung ausgesetzt.
Auch der Schein der hoch gelobten NRW.BANK trügt. Diese vergibt Darlehen, damit Studierende wenigstens mit einem Kredit ihre Gebühren zahlen können. Es ist absolut inakzeptabel, dass Studierende sich verschulden müssen, damit eine „Verbesserung in der Lehre“ eintritt. Darüber hinaus ist auch das „technisch überaus ausgereifte Darlehensverfahren“ und die „geringsten Zinssätze“ der Bank im Ländervergleich leicht zu erklären. Damit die NRW.BANK auf keinen Fall einen finanziellen Verlust erleiden kann, wurde ein Ausfallfond eingerichtet. 18 % aller in NRW erhobenen Studiengebühren gehen an diesen Fond, so dass die Bank nicht zurückgezahlte Darlehen auf jeden Fall verkraften kann. Auch Studierende, die gar kein Darlehen in Anspruch nehmen, zahlen so für die finanzielle Sicherheit der NRW.BANK. So wundert es wenig, dass eine Bank die geringsten Zinssätze erheben kann, wenn sie Millionen Euro zur Deckung von eventuell ausbleibenden Rückzahlungen in der Hinterhand hat. Außerdem müssen so die Studierenden für Risiko und Härtefälle, soweit sie nicht durchs System fallen, aufkommen, die ihnen das Land aufgezwungen hat.
Der AStA der Uni Bielefeld stellt fest: „Innovationsminister“ Pinkwart offenbart in seiner Pressemitteilung seine ganz eigene Wahrheit. Die alltägliche Praxis zeigt zweifelsfrei, dass Studiengebühren die soziale Lage an den Hochschulen in NRW verschlechtert haben. Gebühren schrecken junge Menschen vom Studium ab. Sie dienen nicht zur Verbesserung der Lehre sondern nur zum Erhalt des Ist-Zustandes.
Alle diese Punkte haben die Studierenden in ihren Stellungnahmen immer angeführt und scharf kritisiert. Da sie auf Grund der Beratungsresistenz von Minister Pinkwart eingetreten sind, hält der AStA der Universität Bielefeld an seinen Forderungen fest. Studiengebühren müssen wieder abgeschafft werden! Minister Pinkwart muss auf grund seiner klar gescheiterten Politik zurücktreten! Die politischen Vertreterinnen und Vertreter müssen sich für ein offenes und sozial gerechtes Bildungssystem ohne Schranken einsetzen!
06.03.2008
Uni Witten-Herdeck will Studiengebühren erhöhen
Ein Medizinstudium soll ab kommendem Wintersemester 50 000 Euro kosten. "Marktübliche Preise", sagt der Hochschulsprecher.
"Studieren an der Universität Witten-Herdecke - keine Frage des Geldes." So wirbt die Privatuni im Internet. Jetzt könnte das Geschichte sein. Die Geschäftsführung will die Studiengebühren zum Wintersemester deutlich erhöhen. Ein Medizinstudium könnte dann statt 30 000 künftig 50 000 Euro kosten. Angehende Zahnärzte müssten sogar 60 000 statt bisher 40 000 Euro zahlen.
Mit höheren Gebühren will die klamme Hochschule ihre ehrgeizigen Ausbaupläne unterstützen. So soll allein die Medizin nach der massiven Kritik des Wissenschaftsrates 2005 neun neue Lehrstühle bekommen. Druck, mehr eigene Einnahmen zu erzielen, kommt sowohl vom Land als auch von privaten Förderern. Bisher machen die Studiengebühren 7% des Gesamtetats von 31 Mio Euro aus. Dieser Anteil soll verdoppelt werden.
Die Studierendengesellschaft hält die neuen Tarife nicht mehr für sozialverträglich. Ein Medizinstudent befürchtet, dass dann nur noch zahlungskräftige Bewerber eine Chance haben. Der Rahmenvertrag mit der Studierendengesellschaft wurde bereits gekündigt. Bisher können Studenten zehn Jahre nach dem Studium Gebühren abbezahlen, indem sie 10% ihres Einkommens abführen. Spitzenverdiener zahlen manchmal auch mehr, als sie der Uni schulden. Die Idee wurde 1995 in einer Studenten-WG am Küchentisch geboren.
Mit den neuen Gebühren passe man sich den marktüblichen Preisen an, erklärt Hochschulsprecher Bernd Frye. "Die Uni will und muss wachsen." So soll die Studentenzahl von 1100 fast verdoppelt werden. Die Studierendengesellschaft glaubt, dass die Bewerberzahlen drastisch abnehmen. 50 000 Euro für ein Medizinstudium - das könne heutzutage nicht einmal ein Arzt zurückbezahlen, sagt ein angehender Mediziner. Quelle: Campus und Karriere, 26.02.2008, Von Jürgen Augstein.
01.03.2008
Stellungnahme zu Aussagen des Ministeriums für Wissenschaft
Zur Anhörung über Studiengebühren vom 28.02.2008.
Landesregierung blind vor Idealismus
Nach der Anhörung zum Thema Studiengebühren hat das Ministerium für Wissenschaft und Forschung eine Pressemitteilung herausgegeben, die jegliche Objektivität vermissen lässt und sogar falsche Tatsachen vortäuscht.
Herr Pinkwart war während der ganzen Anhörung nicht anwesend und beurteilt kurz nach dem Ende den Verlauf der Debatte. Diese Aussagen sind also als höchst zweifelhaft anzusehen. In der Pressemitteilung wird nur eine Seite aufgeführt. So werden die vielen Aussagen der Gewerkschaften, der Landespersonalräte und weitere kritisch gegenüber Studiengebühren eingestellte Organisationen einfach übergangen.
Besonders wird die absichtliche Auslassung von Tatsachen ersichtlich beim Verweis auf die Studierendenvertretung der RWTH Aachen. Hier kommen zwei Gründe zusammen. Einerseits hat die RWTH Aachen eine Sonderstellung gegenüber anderen Hochschulen im Bereich Studiengebühren. So beispielhaft das vollständige Vetorecht der Studierenden auf Hochschulebene bei den Ausgaben von Studiengebühren. „Wenn das wirklich so gut läuft an der RWTH, dann sollte die Landesregierung sich trauen diesen Passus als Landesgesetz zu verankern,“ so Kerstin Reichel für das Landes-ASten-Treffen NRW. Des Weiteren wird der AStA der Uni Bonn, die erhebliche Bedenken gegenüber Studiengebühren geäußert hat, sowie die landesweite Vertretung der Studierenden (Landes-ASten-Treffen NRW), die ebenfalls keine positive Bilanz aus den Studiengebühren zogen, nicht berücksichtigt. Warum die landesweite Vertretung, welche die Meinungen der Studierendenvertretungen aus ganz NRW bündelte, nicht erwähnt wird, lässt sich nur daraus deuten, dass einerseits ein extrem einseitiger Informationsfluss der Landesregierung gewollt wird, um Wähler und Wählerinnen Informationen vor zu enthalten, und somit die allgemeine Meinung zu beeinflussen. Des Weiteren möchte die Landesregierung keine Schwächen zeigen. Sie verdrängt sehr schnell Kritik an ihren Gesetzen, die viel Verwirrung an den Hochschulen schafft, um ihren Idealismus von „Privat vor Staat“ nicht in Frage stellen zu müssen. „Die Aussagen der Pressemitteilung des Ministeriums lassen einen stark verfälschten Eindruck aus der Anhörung entstehen und sind für alle Wähler und Wählerinnen eine Frechheit,“ so Dirk Bruland, Landes-ASten-Koordinator NRW. „Studierendenvertretungen im Land waren enttäuscht von der unverschämten Vorgehensweise des Ministeriums,“ so Bruland weiter, „und haben direkt reagiert indem sie eigene Pressemitteilungen herausgegeben haben.“
29.02.2008
Pressemitteilungen zu Studienkollegs
von der Pressekonferenz in Münster sind unter folgenden Links einzusehen:
Münsterländische Volkszeitung
dradio
Stadtmagazin Münster Echo
26.02.2008
Chancentod des Jahres
Bildungsabbau vom Kindergarten bis zur Weiterbildung. Gebühren von der Krippe bis zum Studium.
Wer ist der Chancentod des Jahres???
Schicke deine Vorschläge an chancentod@studis.de.
Als Preisträgerin/Preisträger können alle diejenigen vorgeschlagen werden, die sich nicht nur um die Aufrechterhaltung, sondern sogar um den Ausbau der extremen Chancenungleichheit im deutschen Bildungssystem verdient gemacht haben.
Mehr Infos unter Chancentod des Jahres.
26.02.2008
80% der Studierenden sehen keine Verbesserungen durch Studiengebühren
Dies belegt eine Umfrage an der FH Münster. Das ganze Ergebnis der Umfrage hier.
21.02.2008
Münsteraner AStA setzt sich für Erhalt studentischen Wohnraums ein
Das Münsteraner Studierendenparlament hat hierzu folgende Resolution verabschiedet.
21.02.2008
Kampagne Chancentod beginnt
Hierzu die Pressemitteilung vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren.
14.02.2008
Jeder 4. Bachelor bricht Studium ab
Hierzu der Bericht der Tagesschau
07.02.2008
Studierende protestieren in Bonn gegen Veränderungen
Studierende setzten deutliches Zeichen für Mitbestimmung und vertreiben Hochschulrat
Am Mittwoch, den 06.02. haben ca. 150 Studentinnen und Studenten gegen den Hochschulrat (neues höchstes Gremium der Unis in NRW, in denen keine Studirenden mehr vertreten sind) und Studiengebühren sowie für den Erhalt kleinerer Fächer demonstriert. Durch die katastrophale Unterfinanzierung der Uni Bonn drohen kleineren Fächern weitere Sparmaßnahmen bis zu deren Abschaffung! Den Studierenden gelang es, in den Festsaal vorzudringen, in dem der Hochschulrat von Minister Pinkwart die Ernennungsurkunden entgegen nehmen wollte. Die Anwesenden Hochschulratsmitglieder schlossen sich darauf hin im Rektorat ein. Da Minister Pinkwart aufgrund der Proteste das Gebäude vorzeitig verlassen hatte, konnte der Hochschulrat sich nicht konstituieren!
06.02.2008
Weitere Befreiungstatbestände bei Studiengebühren an Hochschulen möglich
Die Landesregierung antwortete dementschprechend auf eine kleine Anfrage. Laut diesen ist es juristisch haltbar, dass eine Hochschule Befreiungstatbestände von Studiengebühren über das Gesetz hinaus beschließt. Die anderen Antworten auf die kleine Anfrage wurden sehr verkürzt beantwortet und lässt darauf blicken, dass die Landesregierung sich wohl nicht mit den Auswirkungen ihrer hochschulpolitischen Entscheidungen befasst. Die kleine Anfrage mit der Antwort der Landesregierung hier.
04.02.2008
Schulungsseminar Akkreditierungspool 22.-24.02.2008
im Februar steht ein Schulungsseminar zur Programmakkreditierung in Kooperation des studentischen Akkreditierungpools mit dem AStA der Uni Bielefeld an. Der genaue Termin ist der 22.-24.2.2008, das Seminar beginnt Freitag um 17Uhr und endet Sonntagmittag gegen 13Uhr.
\\Das Seminar soll eine kurze Einführung in die Themen "Akkreditierung und studentische Beteiligung" geben und dazu dienen, über den aktuellen Stand im studentischen Akkreditierungspool und dessen Arbeit zu informieren. des Weiteren werden Grundlagen zu Bachelor- und Masterstudiengängen vermittelt. das Seminar soll Anforderungen von studentischer Seite an die Studienreform konkretisieren, um inhaltlich fundiert und kompetent Einfluss auf die Akkreditierungsverfahren ausüben zu können.
Nach aktuellem Stand der Dinge sind für das Seminar 21 Plätze vorgesehen, die vorgesehenen Plätze werden in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen vergeben, es muss daher nicht unbedingt sinnvoll sein bis zum letzten tag der Anmeldefrist zu warten. Anmeldeschluss ist der 14.2.2008. Gebt bei der Anmeldung bitte eure Handynummer, eure Hochschule sowie euren Studiengang mit an.
Infos/Kontakt/Anmeldung: <mailto:schulungsseminar@studentischer-pool.de> schulungsseminar@studentischer-pool.de
31.01.2008
Neuregelung der Vergütung für studentischer, wissenschaftlicher und künstlerischer Hilfskräfte ab dem 01.03.2008 an der Fachhochschule Dortmund.
Hierzu die Pressemitteilung des AStAs.
31.01.2008
BAföG-Änderungen im Überblick
der freie zusammenschluss der studentInnenschaften hat die Änderungen der BAföG-Reform online als Zusammenfassung bereit gestellt. Die Änderungen findet ihr hier.
31.01.2008
Studiengebühren steuerlich absetzbar
Hierzu der Kölner Stadtanzeiger vom 28.01.2008
sowie weitere Informationen vom Bundesfinanzhof
sowie eine Einschätzung von
Studis online aus dem Jahre 2004
und natürlich die Anfrage und Antwort aus dem Landtag.
25.01.2008
Konferenz: Eine Schule für alle
In Kooperation mit dem AStA der FH Dortmund wird von der Rosa-Luxemberg-Stiftung die Konferenz am 16. Februar 2008 durchgeführt. Für mehr Infos stellen wir Euch den Flyer bereit.
24.01.2008
Aktionen gegen Studiengebühren in Münster
Hierzu die Pressemitteilung des AStAs der Uni Münster
AStA lässt Gebührenexpress rollen
Am Samstag, 26. Januar, jährt sich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches Studiengebühren erst möglich gemacht hat, zum dritten Mal. Aus diesem Grund findet ein bundesweiter Aktionstag gegen Studiengebühren statt. Neben zwei Großdemonstrationen in Hannover und Frankfurt sind die Studierenden dazu aufgerufen, dezentral Aktionen zu starten. Mit dabei sind auch die Studierenden der Uni Münster.
Bereits am Freitag, 25. Januar, startet der AStA der Uni Münster den Aktionstag, wenn Innovationsminister Andreas Pinkwart (FDP) Münster besuchen wird. Er wird um 21.30 Uhr im Jugendgästehaus am Aasee (Bismarckallee 31) der Bundesversammlung der Liberalen Hochschulgruppe ein Grußwort überbringen. Aus diesem Anlass wird der AStA erneut versuchen, dem Minister das Kunstwerk „The Brain“ zu überreichen, ein mehrere Meter großes Gehirn. Während seines Besuchs der Kunsthochschule im Juli 2007 hatte Pinkwart das Gehirn noch abgelehnt.
Am Samstag, 26. Januar, ab 14.30 Uhr wird dann auf dem Domplatz der Gebührenexpress los rollen. Der AStA der Uni Münster hat einen Touristenbuss gechartert und wird diesen zur besten Einkaufszeit zum Gebührenexpress umwandeln (mit Plakaten etc.), um den BürgerInnen Münsters zu zeigen, wie die Zukunft der Universitäten mit Studiengebühren aussehen könnte. Der Gebührenexpress, in dem nur mitreisen kann, wer 275 Euro und mehr bezahlen kann, rollt dann ab 15.00 Uhr durch die Innenstadt, wo er regelmäßig anhalten wird, um den Passanten in Geldscheinform bedruckte Flyer zu übergeben. Außerdem wird der AStA klar machen, dass im Gebührenexpress nur für betuchte junge Menschen Platz ist.
24.01.2008
Stellungnahme zur Systemakkreditierung aktualisiert
Beim Landes-ASten-Treffen am 23.01.2008 wurde die Stellungnahme zur Systemakkreditierung aktualisiert und im Konsens beschlossen.
In der Vergangenheit ist von Seiten der Hochschulleitungen gefordert worden, die derzeitige Akkreditierung von Studiengängen (Programmakkreditierung), die in der Regel die Vorraussetzung für die Genehmigung eines Studiengangs durch das Ministerium ist, durch eine externe Überprüfung des hochschulinternen Qualitätssicherungssystems (Systemakkreditierung) zu ersetzen. Zuletzt forderte die Landesrektorenkonferenz NRW die Landesregierung auf, eine solche Änderung schnellstmöglich juristisch umzusetzen. Dies ist nun seit dem 01.01.2008 möglich geworden. Das Landes-ASten-Treffen NRW spricht sich gegen diese Bestrebungen aus.
Hier findet ihr das aktualisierte Positionspapier des LAT zu Systemakkreditierung als pdf-Datei zum Download.
Aktualisierte Stellungnahme
und die dazugehörige Stellungnahme zum Bologna-Prozess:
Stellungnahme zum Bologna-Prozess
17.01.2008
NRW-Ticket an immer mehr Hochschulen
An immer mehr Hochschulen wird das NRW-weite Semesteticket abgestimmt. Unter anderem haben die Hochschulen Uni Siegen, FH Dortmund, Uni Dortmund sowie die FH Aachen das Ticket eingeführt. Einige Hochschulen werden das Ticket nicht einführen wie z.B. die FH Köln und die Universität Duisburg-Essen. An weiteren Hochschulen werden noch Umfragen wie z.B. an der Uni Bielefeld bzw. Urabstimmungen wie z.B. an der Uni Köln durchgeführt
Für mehr Informationen steht das Koordinationsteam des Landes-ASten-Treffen gerne zur Verfügung.
16.01.2008
Änderungsantrag zu Studienkollegs
Am 16.01.2008 steht auf der Tagesordnung der 33. Sitzung des Ausschusses für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie ein Antrag zum Erhalt der Studienkollegs. Der genaue Wortlaut des Tagesordnungspunktes ist: Studienkollegs müssen erhalten und weiterentwickelt werden - Landesregierung darf sich nicht gegen Interessen des Bundes stellen.
Bei der Debatte um die Auflösung der Studienkollegs in NRW wurde vom Seiten des Bundes eine Beibehaltung gewünscht. Das Landes-ASten-Treffen würde ein Umstimmen der Landesregierung begrüßen. Eine Vorlage der Landesregierung wird erwartet.
Nähere Infos:
Änderungsantrag für den Ausschuss
Stellungnahme zu den aktuellen Änderungen zur Abschaffung der Studienkollegs in NRW
Pressemitteilung zu den aktuellen Änderungen zur Abschaffung der Studienkollegs in NRW
Die offizielle Bitte um ein Treffen mit den zuständigen Personen der Landesregierung NRW in Sachen Studienkollegs und diversen Studierendenvertretungen wie das Referatetreffen ausländischer Studierender NRW, Bundesverband ausländischer Studierender und dem Landes-ASten-Treffen NRW sowie mit einer Vertretung der Studienkollegs NRW wurde bislang nicht beantwortet.
15.01.2008
Studiengebührenboykott 2008
Studierende finden sich auch dieses Jahr nicht mit den Studiengebühren und ihren Auswirkungen ab, und kämpfen weiterhin für die Abschaffung. Das nächste Organisationstreffen findet am Sonntag, dem 20. Januar um 14 Uhr in Köln an der Universitätsstraße 16a Raum C (Studiobühne) statt.
Weitere Infos zum Studiengebührenboykott unter: Gebührenboykott Uni Köln
oder Pressemitteilung des Komitee für freie Bildung der TU Dortmund.
14.01.2008
Krankenkassenuntersuchung belegt:
Studierende sparen sich die
Gesundheit und leiden unter ihrem Studium
Die Techniker Krankenkasse hat die Arzneimittelverordnungen der bei ihr versicherten Studierenden analysiert sowie über 3000 Studierende aus NRW nach ihrem Gesundheitszustand befragt. Danach gehen die Studierenden deutlich seltener zum Arzt als gleichaltrige Berufstätige, allerdings nur in den Bundesländern mit den niedrigsten Durchschnittseinkommen. In Berlin und Brandenburg ist der Unterscheid auffallend groß. In den Bundesländern, in denen die Einkommen höher sind, nehmen die Studierenden medizinische Hilfe in gleichem Maße in Anspruch wie ihre Altersgruppe. „Die Studierenden sparen sich die Praxisgebühr, weil sie das Geld woanders dringender brauchen. Das Gesundheitssystem spart sie kaputt“, beschreibt fzs-Vorstandsmitglied Florian Hillebrand die Situation.
Aber nicht nur die gesundheitliche Versorgung der Studierenden gibt Anlass zur Sorge. Antidepressiva werden bei Studierenden wesentlich häufiger verschrieben als bei vergleichbaren Altersgruppen. Insbesondere die höheren Altersgruppen der Studierende weisen ungewöhnlich hohe psychische Belastungen auf. Die Studierenden nennen vor allem Stress und schlechte Bedingungen an den Hochschulen als Probleme. „Die Studienbedingungen sind schlecht. Organisatorisches Chaos, Überlast im Studium und gleichzeitig für den Lebensunterhalt arbeiten ist für viele Studierende zu viel“, erläutert fzs- Vorstandsmitglied Regina Weber. „Dazu passt, dass die Studentenwerke immer mehr Bedarf an psychosozialer Beratung bemerken. Es muss dringend etwas geschehen.“ Für den fzs ist die Mehrfachbelastung der Studierenden der Hauptgrund dieser schlimmen Befunde. Zwei Drittel der Studierenden müssen arbeiten, um sich finanziell über Wasser zu halten. „Ein voller Vorlesungsplan, Job und die nächsten Prüfungen, da ist man schnell bei einer 80-Stunden Woche. Lange hält das niemand durch“, so Weber. Aus Sicht der Studierendenvertretungen muss die finanzielle Situation der Studierenden deutlich sicherer werden. Auch die vielerorts enormen Prüfungsbelastungen, die mit der Studienreform Einzug in die Hochschulen gehalten haben, müssen auf ein vertretbares Maß reduziert werden. Wenn niemand mehr gezwungen ist, parallel zum Vollzeitstudium arbeiten zu gehen und nicht alle paar Woche Prüfungen schreiben muss, geht auch die psychische Belastung spürbar zurück, ist sich der fzs sicher.
(Pressemitteilung des fzs)
Die komplette Studie wird hier zum Download bereit gestellt hier:
14.01.2008
Berliner Modell eines Tarifvertrages für studentische Hilfskräfte
Aus einem Bericht an den Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie geht hervor, dass mehr Kompetenzen für die Länder bei der Besoldung von studentische Hilfskräften übertragen wurde.
Anbei der Bericht.
An dieser Stelle weisen wir auf das Treffen zum Arbeitsrecht studentischer Hilfskräfte hin, welches am 08. Februar 2008 um 13 Uhr im AStA der Uni Bielefeld statt findet. Bei dem Treffen geht es um die Planung und Durchführung einer landesweiten Aktion für studentische Hilfskräfte. Ziel ist es die Studierenden über die rechtliche Lage aufzuklären.
11.01.2008
Studiengebühren sind wichtige Entscheidung für Studienstandort
Die Höhe bzw. das nicht vorhanden sein von Studiengebühren haben einen wichtigen Einfluss auf die Wahl des Studienstandortes. So ist die Erstsemesterbefragung des Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu interpretieren. So antworteten 3.095 von den 3.223 Studierenden auf die Fragen nach den Gründen für die Studienstandortwahl: Keine Studiengebühren. Dies ist somit die meiste Antwort, Mehrfachantworten waren möglich. Die komplette Studie gibt es hier Die entsprechende Folie ist auf Seite 53.
10.01.2008
Studiengebühren vorerst auch nicht an der Deutschen Sporthochschule in Köln
denn so will es das Gericht. Aber lest die die Pressemitteilung des AStA´s der Sporthochschule. Pressemitteilung des AStA
08.01.2008
Neujahrsempfang an der Hochschule Niederrhein
Am 09.01.2008 findet um 17:30 Uhr der alljährliche Neujahrsempfang der Hochschule Niederrhein statt. Als besonderer Gast wird Wissenschaftsminister Pinkwart anwesend sein. Zur Feier des Tages werden die ersten Mitglieder des Hochschulrates der Hochschule Niederrhein begrüßt. Darunter sind neben den drei Hochschulmigliedern fünf führende Persönlichkeiten der Wirtschaft wie z.B. Dr. Peter Schimitzek, Vorstandvorsitzender der CSB-SYSTEM AG aus Geilenkirchen.
08.01.2008
Wer rankt, der lenkt?
Podiumsdiskussion über das Hochschulranking des Centrums für
Hochschulentwicklung (CHE)
16. Januar 08, Beginn um 18 Uhr im Hörsall 3F der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf
Veranstalter: Arbeitskreis Bildungspolitik und AStA der Uni Düsseldorf
Die Diskussion wird um Möglichkeiten und Risiken des Rankings kreisen. Stellt es einen Anreiz zur Verbesserung der Lehre und eine zuverlässige Orientierungshilfe für Studienanfänger dar, oder wird es als Instrument zur Ökonomisierung von Bildung missbraucht, indem die Etikettierung guter oder schlechter Fachbereich primär nach Kriterien im Sinne des CHE wie Employability, Output und Wirtschaftlichkeit erfolgt?
Podiumsgäste sind:
* Prof. Dr. Baurmann, Geschäftsführer des sozialwissenschaftlichen Instituts der Heinrich-Heine-Universität, das in großem Maße vom guten Abschneiden beim Ranking profitiert, und wissenschaftlicher Beirat für Rechts- und Sozialwissenschaften am CHE
* Britta Hoffmann-Kobert oder Petra Giebisch, Mitarbeiterinnen des CHE für Öffentlichkeit und Hochschulranking
*Torsten Bultmann, Geschäftsführer des Bundes demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitherausgeber des Bertelsmann- und CHE-kritischen Buches Netzwerk der Macht - Bertelsmann. Der medial-politische Komplex aus Gütersloh
* Andrea Remmers, AStA-Vorsitzende der Alice-Salomon-Fachhochschule in Berlin, die bereits Ende Oktober zum Boykott des Rankings aufrief, an den sich bald andere Asten und der freie zusammenschluss von studentInnenschaften anschlossen
Für mehr Infos über die Diskussion siehe in dieses Forum
07.01.2008
Pressemitteilung des Aktionsbündnis gegen Studiengebühren
Studiengebühren: Auch 2008 das bildungspolitische Thema; Wahlen in Hessen und Niedersachsen rücken näher
Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, schon ziehen neue Gewitter am Himmel der Studiengebührenbefürworter auf. Denn entgegen den Äußerungen der nordrhein-westfälischen Landesregierung zeigt sich nun, dass Studiengebühren an den Hochschulen in NRW sehr wohl dazu dienen Kürzungen von Seiten des Landes zu kompensieren. So erklärte der Dekan für Geistes- und Kulturwissenschaften an der Universität Wuppertal, Prof. Lietzmann, am heutigen Freitag, dass das Land den Hochschulen keine andere Wahl lasse, als die Gebühren für Leistungen auszugeben, die zuvor vom Land finanziert wurden. Als Beispiel für die Mittelkürzungen seitens des Landes nannte er den Wegfall eines Zuschusses zu den Personalkosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro sowie Kürzungen im Forschungsetat in Höhe von rund 3,5 Millionen. Dass die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen weniger Geld von der schwarz-gelben Landesregierung erhalten, hatte zuvor bereits schon der Präsident der Landesrektorenkonferenz, Ronge, moniert.
Die Äußerungen von Professor Lietzmann machen einmal mehr deutlich, dass die schwarz-gelbe Landesregierung ihr Versprechen gebrochen und bildungspolitisch versagt hat, stellt André Schnepper vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren und Student an der Uni Münster klar. Das Versagen wird besonders an Hand der Studienanfängerzahlen für das Wintersemester 2007/2008 deutlich. Während die gebührenfreien Länder wie Brandenburg oder Bremen einen Zuwachs von 24,0 % bzw. 17,7 % verzeichnen konnten, haben sich in Nordrhein-Westfalen lediglich 1,5 % mehr an den Universitäten in das erste Hochschulsemester eingeschrieben. Vertrauen sieht anders aus!
Zwar wird in NRW erst wieder 2010 ein neuer Landtag gewählt, aber bereits in gut drei Wochen stellen sich die ersten Landesregierungen, die Studiengebühren eingeführt haben, zur Wiederwahl. In Hessen will Roland Koch, in Niedersachsen Christian Wulff weiterregieren. Beide haben angekündigt den eingeschlagenen bildungspolitischen Kurs fortsetzen zu wollen.
Und dies obwohl die Studierendenzahlen in Hessen und Niedersachsen erneut rückläufig sind und die verfassungsmäßigen Bedenken vor allem in Hessen sehr fraglich ist, so René Held vom Aktionsbündnis gegen Studiengebühren. Sollte Herr Koch wiedergewählt werden, so wird ein Masterstudium zukünftig pro Semester bis zu 1.500 Euro kosten.
Die Spitzenkandidatin der SPD Andrea Ypsilanti hingegen kündigte heute bei der Vorstellung ihres 100 Tage Programms an, Studiengebühren bereits zu Beginn einer möglichen Amtszeit wieder rückgängig machen zu wollen.
"Ob die SPD dies tatsächlich im Falle eines Wahlerfolgs umsetzen wird, bleibt abzuwarten", gibt Schnepper zu Bedenken. Das Beispiel der Sozialdemokraten in Österreich zeigt wie schnell solche bildungspolitische Forderungen für eine Regierungsbeteiligung über Bord geworfen werden können. Sollte Frau Ypsilanti die Wahlen tatsächlich gewinnen, werden wir sie auf alle Fälle an ihr Versprechen zu erinnern wissen.
31.12.2007
Nächstes Landes-ASten-Treffen
ist am 22. und 23. Januar an der Universität Siegen. Am 22. Januar geht es um das Thema "Strukturen der Selbstverwaltung". Dazu gibt es einen Vortrag und Diskussionen mit Funktionären aus Hessen und Baden-Würtemberg. Am 23. Januar ist das allgemeine Treffen. Nähere Informationen wie Tagespunkte, Referenten und Referentinnen sowie eine Wegbeschreibung folgen in Kürze.
31.12.2007
Demo Kopfnoten abschaffen
Am Samstag den 19.01. ruft die LandesschülerInnenvertretung NRW auf sich an der zentralen Demonstration in Düsseldorf, einen Tag nach Vergabe der Zeugnisse zu beteiligen. Die Demo läuft unter dem Titel "Kopfnoten abschaffen", demnach ist das Ziel ist die Abschaffung der Kopfnoten. Weitere Informationen gibt es unter www.kopfnoten-abschaffen.de. Beginn ist 14:00 Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof!
23.12.2007
Gesetz zur Neuregelung des Kunsthochschulrechts
Gesetzentwurf der Landesregierung, Drucksache 14/555
Am Freitag den 25. Januar 2008 wird im Plenarsaal des Landtags die Anhörung zur oben genannte Gesetztesneuregelung statt finden. In seiner 78. Sitzung am 6. Dezember 2007 hat das Plenum des Landtags NRW den Gesetzentwurf an den Ausschuss für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie zur Beratung überwiesen. Bei der Anhörung werden für die weitere Beratung Sachverständige angehört unter anderem das Landes-ASten-Treffen. Die Stellungnahme des Landes-ASten-Treffens und weitere Informationen folgen in Kürze.
Der Gesetzentwurf wird hier als pdf zur Verfügung gestellt.
23.12.2007
26. Januar: Demo für Meinungsfreiheit und (kosten-)freie Bildung! Aufruf
zum Protesttag in Frankfurt am Main
Am 26. Januar 2005 traf das Bundesverfassungsgericht eine folgenschwere Entscheidung: Das löchrige Studiengebührenverbot im Hochschulrahmengesetz und die Verpflichtung zur Einführung einer Verfassten Studierendenschaft seien nicht verfassungsgemäß. Drei Jahre später steht das Hochschulrahmengesetz selber zur Diskussion, Studiengebühren sind in vielen Bundesländern auf den Weg gebracht worden - mit fatalen Auswirkungen. Die Studierenden meiden die Länder mit Gebühren, die AnfängerInnenzahlen stehen in keinem Verhältnis zu denen, die durch ihr Abitur die Hochschulzugangsbereichtigung erlangt haben. Die Wanderbewegungen in die gebührenfreien Länder zeigen: Studiengebühren sind kein Landespolitisches Thema, sie verändern das Sozialgefüge in der ganzen BRD.
Die Studierendenvertretungen werden in einzelnen Bundesländern immer wieder attackiert. In Bayern und Baden Württemberg sind sie komplett ihrer Handlungsfähigkeit beraubt. Dadurch fallen viele wertvolle Unterstützungen für die Studierenden in diesen Ländern weg, ihre Interessen können nicht ausreichend artikuliert werden. Mit gleichwertigen Lebensverhältnissen hat das nichts mehr zu tun.
Wir rufen zu einem bundesweiten Aktionstag am 26. Januar 2008 auf. Einen Tag vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen rufen das Aktionsbündnis gegen Studiengebühren (ABS), das Bündnis für Politik und Meinungsfreiheit (pm), der freie zusammenschluss von studentInnnschaften (fzs) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) politisch Aktive und Studierende dazu auf, an diesem Tag nach Frankfurt zu kommen oder sich in ihrer Stadt am Aktionstag zu beteiligen.
Weitere Infos: hier
07.01.2008
8. Bundesdelegiertenversammlung des Bundesverbandes ausländischer Studierender
ist vom 25. bis 27. Januar in der Jugendherberge Köln-Riehl (An der Schanz 14, 50735 Köln). Eingeladen sind Mitglieder und Interessierte. Beginn ist um 14 Uhr am 25.01. und endet am 27.01. um 13 Uhr.
Weitere Infos erhaltet Ihr über folgende Mailadressen: ulukbek@bas-ev.de, vlasenko@bas-ev.de
07.01.2008
Von A wie Arbeitserlaubnis bis Z wie Zulassung
Eine Einführung ins
Aufenthaltsrecht 2008
zur Beratung ausländischer Studierender.
Beginn: 1.2.08 um 18.00 Uhr - Ende: 3.2.08 um 13.00 Uhr in Steinbach.
Das Seminar beschäftigt sich mit den aufenthalts- und ausländerrechtlichen Regelungen für ausländische Studierende. Neben den theoretischen Einführungen wird durch Rollenspiele und Fallbearbeitungen auch die praktische Beratungsseite behandelt. Das Seminar richtet sich vor allem an neue ReferentInnen und RechtsberaterInnen, sowie an diejenigen, die ihr ausländerrechtliches Wissen auffrischen und aktualisieren wollen. Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Schulung, die den AusländerreferentInnen bei der Beratung ausländischer Studierenden helfen soll. So wird eingegangen auf die aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtliche Situation ausländischer Studierender und den Zulassungsregelungen und Anerkennungen sowie der "Duldung zum Studium". Aktuellen Änderungen des Aufenthaltsrechts und deren Auswirkungen auf das AusländerInnenstudium sind ebenso Bestandteile des Schulungsseminars, wie die bisherigen Erfahrungen mit dem Aufenthaltsgesetz und den allgemeinen Anwendungshinweisen. Neben der theoretischen Befassung mit den rechtlichen Themen, sollen Fallbearbeitungen und Übungssequenzen auch die Rechtsanwendung einüben und bei der praktischen Beratungstätigkeit behilflich sein. Aus diesem Grund ist es notwendig, ein aktuelles Aufenthaltsgesetz mitzubringen. Weiterhin wollen wir ein Register mit den wichtigsten Rechtsbegriffen erstellen, das Euch als Hilfe für die Beratung dienen soll.
weitere Infos unter: GEW.de